Zylmann 1983

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Sekundärliteratur
Autor D. Zylmann
Titel Die Urnenfelderkultur in der Pfalz: Grab- und Depotfunde, Einzelfunde aus Metall
Jahr 1983

Notizen

Seite 3f

  • Sprater wird 1908 erster hauptamtlicher Konservator des Historischen Vereins an das Historische Museum. 1949 scheidet er aus. 52 ist er tot

Seite 89

  • Ramsen: HaB Ende oder Anfang Hallstattzeit. Sieben Schwertfragmente. Eines mit Klingenansatz und Griffzunge. Außerdem Eisenschwert. Depot Kaiserslautern ist etwa Zeitgleich und hat „Brucherz, u.a. von Schwertern“

Seite 94

  • Ramsen: bronzene leicht deformierte Lanzenspitze, Blatt und Tülle kurz und breit. EIn eisernes Exemplar: Extrem lange geschlitzte Tülle. zusammengeschmiedet und am am Ende umlaufende Wulst und drei Rippen, sowie paarige Durchbohrung. Gute Vergleiche bei Kimmig, Seevölkerbewegung 276 f.

Seite 99

  • Wahrscheinlich von Grabhügel von Winterborn ein Beil mit quadratischem Grundriss „Nordwesteuropäische Vierkantbeile“ (Sprockhoff Jungbronzezeitliche Hortfunde) Spätes Ha B

Seite 100

  • Ramsen: Lausitzer Tüllenbeil. Zylmann kennt keine direkten Vergleiche aus Südwestdeutschland. Ähnliche Verzierung an Meißel aus Saarlouis (Kolling Taf 50,4 - finde ich weit hergeholt)
  • Ramsen Meissel: Die einzigen aus der Pfalz überlieferten Meissel.

Seite 101

  • Nach Tackenberg und Jockenhövel sind diese Meißel in Mitteleuroapa eine Ausnahme. „die geläufige Meißelform Westeuropas einschließlich der Britischen Inseln“ In Mitteleuropa sonst: Gerade schneide und vierkantige Tülle. Dann wäre Ramsen ein Beleg für Kontakte zwischen Westeuropa und Südwestdeutschland. Tüllenmeissel kommen üblicherweise in Depots vor. Gehören vornehmlich zur jüngeren UK, resp. Ha B spätphase. Frühere Funde sind nur vereinzelt und dann auch in andere Form.
  • Ergo Ramsen: Ende der jüngeren UK oder Übergang zur älteren Hallstatt

Seite 111

  • Zwei Eisenmesser in Ramsen. Kolling weist mich recht darauf, dass das geschweifte Messer noch ganz in der tradition der Bz Messer Bei Kimmig gibt es Eisenmesserzusammenstellung (Seevölkerbewegungen 277f)

Seite 145

  • Vollständige Bronzetasse in Grab 3 von Wollmeshaiem. Rillenverzierter Bandhenkel. Oben von innen und unten von außen angenietet. Hat kennzeichnende Merkmale von Typ Friedrichsruhe UND Typ Fuchstadt. (Fuchstadt ab Ha A2, im wesentlichen auf diese Zeit begrenzt)

Seite 146

  • Ramsen: Kolling glaubt Henkel ist auch ty Fuchsstadt, aber auch andere Zuschreibungen gemacht worden (zb Seewald)
  • Omegas zu Situlen und Kesseln mit Schulterrippen (v.Merhart) oder Rippenzisten. Wenn das stimmt wären es die jüngsten Formen im Depot. Situlen und Kessel erst ab Hallstattzeit und Rippenzisten zwar scon am Übergang, aber auch diese haben den Schwerpunkt in ha C, teils bis Latene.

Seite 147

  • Restlichen Fragemente wenn überhaut bestimmbar tassen, Eimer oder sonstige Bronzegefäße
  • einige Stücke haben getriebene Rippen und Buckel. Vielleicht Eimer Typ Kurd oder Hajdu-Böszörmény, annhähernd zeitgleich

Seite 149

  • Tüllengabel mit zwei, vielleicht drei Zinken. Nach Hundt wäre es Ha A und . Jockenhövel: Bereits in Stufe BzD. Direkte Parallelen zu Ramsen aber keine. Form chronologisch unempfindlich und tritt noch Hallstatt und Latenezeit auf.

Seite 344

  • 8 Depots in der Pfalz (5 chronolosch)

Seite 344f

  1. Meckenheim <154> (Gießerhort) Ha B2

Seite 345-347

  1. Haßloch <77> (Bronzeräder Weihehort) Ha B3-C

Seite 347f

  1. Lauterecken <113> (Verwahrfund persönlich) Ha B3

Seite 348f

  1. Wetterkreuzberg bei Maikammer <146> (Weihehort) Ha B3: Sicheln Beile und Ringschmuck, ganz typisch

Seite 347-351

  1. Ramsen <199> (Sprater: Händlerware, Schauer: Kult ) Seewald: mindestens zwei Epochen, niederlege ältere Ha C. Kolling frühes Ha C. Sprater kann nicht Ha C sein: Ha B Ende. Zylmann sicherlich Übergang Ha B zu Ha C weil Schauer zeigt, dass Eisen nicht zwangsläufig ältere Eisenzeit verlangt.
  • 1937 in 0,6m auf Fl#äche von knapp einem m²
  • Lage ähnlich wie Maikammer auf Anhöhe. Komplex ist einzigartig für süd und südwestdeutsche UK.
  • Sprater: Paralleleln zu Fliegenhöhle, aber nicht wie dort kultisch
  • Schauer: Nicht gleichzitig in die Erde gekommen. Niederlage wie in Kanzian nach und nach in kultischen Handlungen.
  • Offen ob Depotort auch Ort der Kulthandlungen war.

Seite 351f

  1. Kaiserslautern <94> (Depot eines Händlers oder Gießers) Ha B2-B3

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Seite 143

  • Ramsen: Geborgen durch Bürgermeister Wunder, Hohenecken
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