Weller 2014

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Sekundärliteratur
Autor Ulrike Weller
Titel Äxte und Beile: erkennen bestimmen beschreiben
Jahr 2014

Notizen

Seite 11

  • Axt/Axtklinge, Beil/Beilklinge synonym, damit nicht die seltenen Exemplare mit Stiel ausgegliedert werden müssten.
    • Axt = Durchbohrtes Gerät
    • Beil = Undurchbohrtes Gerät
  • Alternative: Beil einhändig, Axt zweihändig wird nicht beachtet. Denn wenn der Schaft fehlt ist die Handhabe nicht mehr zu definieren und Abbildungen (Bayeux) zeigt, dass gleicher Axtkopf mit unterschiedlichen Schäften unterschiedlich genutzt wurde.
  • Verwendung vor allem in der Holzarbeit. Rodung, Hausbau, Brunnenbau. Selten auch Erzarbeiten (zb Schaftrillenbeile).
  • Auch Nutzung als Waffe, zur Opferung von Tieren und Hinrichtung.

Seite 12

  • Außerdem solche, die weder Waffe noch Werkzeug waren (zB zu dünner Stiel, hohl gegossen) Dann wohl Statussymbol. Oft Grenze verschwommen.
  • Auch kultische Funktion: Auftreten in Horten, Axtförmige Amulette, Miniaturisierungen
  • Möglicherweise auch premonetäre Geldform

Seite 13

  • Ab der mittleren Bronzezeit vermehrt Gussformen aus Stein und Metall für Serienguss. Metall oder Tonkerne erlaubten das Aussparen einer Tülle. Danach folgt Überarbeitung: Entfernen der Gussnähte. Schneiden durch Hämmern härten. Schärfen auf dem Schleifstein
  • Verzierungen entweder in der Gussform oder nach dem Guss eingepunzt

Seite 84

  • Unterhalb des Tüllenswulst manchmal eine oder mehrere zusätzliche Rippen.
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