Undset Christiania 1890

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Sekundärliteratur
Autor I. Undset-Christiania
Titel La Fonderia di Bologna, scoperta e discritta dall’Ingegnere-Architetto Antonia Zannoni. Bologna 1888
Jahr 1890
In Correspondenz-Blatt der deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte XXI/6
Seite 41–43

Notizen

Seite 41

  • E. Stöhr meint, dass man dort alle möglichen Typen findet, die sonst wo immer als einheimisch bezeichnet werden.
  • Mestorf meint hingegen, dass bei den 15.000 Bronzefunden (Waffen, geräte und Schmuck) keines ist, dass mit einem nordischen Verwechselt werden könnte.
  • Das war alles vor der Publikation von Zannoni, dem früheren Stadtingenieur von Bologna
  • Etwa 15.000 Bronzen, 35 Centner Gewicht. Heute in Bologna ein spererater Saal im Museum
  • Zannoni denkt es ist eine Gießerei

Seite 42

  • „Metall, Broncekuchen und Klumpen und zum Niederschmelzen bestimmten, alten, cassierten, zerhauenen Gegenständen, sowie auch von neuen, noch nicht abgeputzten und ganz fertigen Fabrikaten“
  • „Für solch eine Annahme sprechen auch entschieden die zahlreichen neuen, oft noch nicht ganz fertig hergestellten Gegenstände, mit noch ansitzenden Guss-Nähten und überhaupt nach dem Gusse noch nicht abgeputzte Stücke“
  • Italiener: Bei unruhigen Zeiten versteckt <-> Für Götter deponiert
  • Undset-Christiania meint nicht dass es bei unruhigen Zeiten verborgen ist, „man würde dann gewiss hier auch Gussformen, Modelle und allerlei Giesserei-Geräte gehabt haben“
  • Fällt chronologisch in die zweite Benacci-Periode. Dafür sprechen speziell die Fibeln

Seite 43

  • Fibula a Sanguissuga (mit Nadelhalter)
    • Anfang des 6. Jahrhunderts.
  • Unter dem Brucherz aber sehr alte Fibelformen, älter noch als die erste Benacci-Periode
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