Neumann 2012

Zurück zu allen Texten

Sekundärliteratur
Autor Daniel Neumann
Titel Hort und Raum. Grundlagen und Perspektiven der Interpretation
Jahr 2012
In S. Hansen/D. Neumann/T. Vachta (Hrsg.) Hort und Raum: Aktuelle Forschungen zu bronzezeitlichen Deponierungen in Mitteleuropa. Topoi 10
Seiten 5-21
Link Kein Link

Notizen

Seite 6

  • Deponierungsumgebung wurde genutzt um zwischen sakralen und profanen Depos zu unterscheiden.
  • Romantisierende Deutungsparadigmen
  1. Einstellung des Menschen zur Natur ist Kulturspezifisch
  2. Landschaft verändert sich durch menschlichen Einfluss

Seite 7

  1. Ob das Depot reversibel oder irreversibel ist, sagt nichts über religiosität aus
  • Definitionsbasis: Zwei oder mehr Gegenstände aus einem Befund, keine Spuren von Bestattung.

Seite 9

  • Unterstellung jeder Interpretation: Niederlegung erfolg intentionell und nach Regeln, die abstrahierbar sind
  • Gefahr: Nur noch Einzelbild <-> Nur noch Fundregel
  • Gerade bei Horten ist diese Dichtonomie besonders kontrovers
  • Es gibt strukturelle Regelhaftigkeiten in der räumlichen und zeitlichen Dynamik: "Hortmodelle"

Seite 10

  • Deponieren ist auch Gabe (M.Mauss), "Zerstörung" und ritualisierte kulturelle Praxis

Seite 11

  • Ort (Humangeographie): Bedeutsamer Fixpunkt im Raum. Bedeutsamkeit je nach Ansatz per Emotionen, Erinnerungen und Handlungen. Nicht statisch, sondern im gesellschaftlichen Diskurs. Können gleichrangig auch nicht-reale Orte und Orte des Übergangs sein.
Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License