Eogan 2000

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Sekundärliteratur
Autor G. Eogan
Titel The Socketed Bronze Axes in Ireland
Jahr 2000

Notizen

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  • Tüllenbeile sind über ganz Europa verteilt, aber ungleich. In Irland große Verbreitung, anderenorts seltener und zB in Iberien stark auf bestimmte Orte (vor allem Westküste) konzentriert
  • Herkunft ist unklar, vielleicht an vielen Orten entwickelt

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  • Ableitung von Absatzbeilen ist unwahrscheinlich. Gordon Childe glaubte es kam aus Ost-Russland und Südwestsibirien. Andere sogar noch östlicher, China et al.
  • Möglicherweise auch aus Norddeutschland/Skandinavien

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  • Tüllenbeile üblich in zwei Regionen Europas in der Mitte des 2. Jt.(oder früher)
  • In Britannien und Irland aber erst einige Jahrhunderte später. Im Südenglischen „Ornament Horizon“/Taunton-Phase und irische Bishopsland Phase. Das war in England eine Phase von kontinentalem Einfluss.

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  • 2100 bronzene Tüllenäxte in Irland - Dqas häufigste Artefakt der irischen bronzezeit
  • 600-700 Jahre lang in Verwendung
  • Einflüsse vor allem aus Britannien
  • Frühe Formen (Klassen 1-8) und späte Formen (13-17) sind britisch inspiriert, Mitte (9-11 und villeicht 12) sind aber irische innovation

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  • Klasse 8 - mehrseitig dank Facetten. 8-Seitig und 6-Seitig. Manchmal sind facetten so klein, dass sie fast 4-Seitig sind. Normalerweise fein nachbearbeitet und der ganze körper geglättet. Variationen vor allem wegen dem Tüllenmund.

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  • 8B: Ridge at the base of the neck, the bottom of qhich coincides with the top of the loop. neck slightly flared. rim flat or slitghly bevelled.

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  • 344: „Irland“
    • Körper eher achteckig, aber die Kanten sind nicht stark. Unusual swollen nack with outward projecting rim. Öse fehlt größtenteils. Stumpf.
    • L 9,1
    • Gew 116 g.
  • 345: „Irland“
    • Passt nicht recht in die Hauptgruppe. Facetten des 8-Eckigen Körpers sind leicht konkav. Naht ist schwach aber sichtbar.
    • L 11
    • Gew 232 g

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  • Klasse 8 gehört vermutlich in den Carp’s Tongue/Ewart Park Komplex, in irland ist das Dowris Phase.
  • Es gibt für die Form keine Vorläufer in Irland, also wurde es vermutlich eingebracht. Form ist außerhalb von irland gut bekannt in Westfrankreich und den Niederen Landen, sowie besondern Deutschland. JJ Butler (wie Sprockhoff) glaubt, dass Deutschland auch der Ursprung ist. Aber in NW Frankreich ist es viel prominenter als in D. In England auch (Type Meldreth in N Britain) aber größte Konzentration in S England. Schmidt/Burgess glauben, dass die Form aus England kommt. Möglicherweise aber ursprung in F, dann E, dann Irl.
  • Direkte Parallele zu 8B ist Variant Aylsham. (vielleicht Vorläufer) Häufig in Süden, selten im Norden

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  • Klasse 15 schmaler als Klasse 14. Auffällige Mundgestaltung, meist halbrund im Profil, darunter rippe. Keine Haftribs. A distinctive feature is the rib decoration on each face. This consits of six on each face, these fan outwards from the neck downwards to produce a sort of drape-like effect in two groups of three each, one rib being at the angle between face and sides.
  • 1960: „Irland“
    • Nicht untersucht :(
    • L 10,6
    • (Ähnliches Verzierungsmuster, allerdings runde Tülle und unten geschwungener als Bz_Beil_001)

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  • Britische Hinweise könnten bedeuten, dass die Gruppe zeitgleich mit Sompting Typ Äxten, also 7tes Jhd ist.
  • Möglichweise gar nicht aus Irland (aus Sammlung)
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